
Kronen Zeitung
FC RED BULL SALZBURG
Reiter stellt sich hinter Sportboss Mann
Die Aussagen von Marcus Mann, dem Sport-Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg, hallen in der Mozartstadt immer noch nach. Während der Halbzeit des Bundesliga-Spiels der Bullen gegen den LASK nahm nun der kaufmännische Klubboss Stephan Reiter dazu Stellung.
Die Aussagen von Marcus Mann bei „Talk & Tore“ hatten es in sich. Und sorgten an der Salzach nicht nur für Wohlwollen. Im Klub fühlten sich viele an den Pranger gestellt, wie die „Krone“ von Mitarbeitern erfuhr.
Im Rahmen des Bundesliga-Spiels zwischen Salzburg und dem LASK nahm nun der kaufmännische Geschäftsführer Stephan Reiter bei „Sky“ Stellung und stärkte seinem Kollegen den Rücken.
Reiter: „Das kann ich nur unterstützen“
„Marcus hat in vielen Bereichen die richtigen Worte gefunden“, befand der 54-Jährige. „Er ist ein Mann, der die Dinge anspricht.“ Das sei gut für den Verein. Bislang hatte der neue Sportboss keinen Wellnessurlaub in der Mozartstadt. „Er war in seinen ersten Monaten sehr gefordert. Da ist es auch okay, wenn er klare Worte findet. Das kann ich nur unterstützen.“
Aus Reiters Sicht geht es Mann darum, die Mitarbeiter in der heißen Saisonphase aufzurütteln. Zugleich gesteht er ein, dass sich jeder im Klub angesprochen fühlen müsse. „Wenn man so erfolgreich war wie wir, mit so einem klaren Konzept und so einer klaren Philosophie, da schwelgt man schon mal in Erinnerungen. Das ist sicher ein Thema, wo wir uns weiterentwickeln müssen.“
Ob er, der Herr der Bullen-Finanzen, auch bereit ist, die Geldbörse dafür lockerzumachen? „Wir haben in den letzten drei Jahren 120, 130 Millionen Euro investiert“, gab Reiter zu verstehen, ergänzte aber, Mann mit all seinen Möglichkeiten unterstützen zu wollen. „Wir haben zum Glück Reserven aufgebaut.“ Zugleich erklärte er: „Es sind herausfordernde Zeiten für einen Klubmanager.“
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